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Schicksal – Und es kommt die Liebe des Lebens

Schwarz & Weiß gab es seit guten 2 Jahren nicht mehr und keiner hatte mit dem anderen Kontakt. Sie hatten sich einfach aus den Augen verloren...

Aya lebte mit seiner Schwester in Amerika, Yohji hatte am Rand von Tokyo eine neue Detektei eröffnet und Omi war bei einer großen Computerfirma in Europa angestellt. Auch Ken hatte seinen Traum verwirklicht... er wurde Trainer.

Strahlend stand er auf dem Spielfeld, jagdte die Spieler über den Platz. Oft dachte er noch an die anderen, doch erreichen konnte er niemanden. Wie gern würde er mal wieder mit Omi quatschen oder sich mit Yohji oder Aya zoffen. Leise lachte er auf. Es war eben doch eine wunderbare Zeit gewesen, als sie noch alle zusammen gelebt hatten.

„Hey Hidaka... komm zu Dir! Wir sind mit den Runden fertig. Was sollen wir jetzt machen?“ fragte Kentaro ein braunhaariger, 1,70 m großer Junge. Ken grinste verlegen und kratzte sich am Hinterkopf. „Sorry Leute. Hab mal wieder geträumt, wie es scheint. Lasst uns ein Trainingsspiel machen und dann ist Schluss für heute“ Alle jubelten und losten die Mannschaften aus. Dann pfiff Ken auch schon das Spiel an.

Nach dem Training machte er sich langsam auf den Weg nach Hause. Er lies sich auf seine Couch fallen, griff nach dem Telefon und bestellte sich eine Pizza und einen Salat. Irgendwie war er es leid allein zu sein. Er schaltete den Fernseher an und zappte durch das Programm. Doch es war wieder einer dieser Freitag Abende an denen nichts im Fernsehen lief. Als es an der Tür klingelte, nahm er die Pizza entgegen und beschloss sich einen Film aus seiner zahlreichen DVD Sammlung anzusehen. „Hitch – The Love Doctor“ durfte es dann sein – der brachte ihn wenigstens etwas zum schmunzeln.

Etwa anderthalb Stunden später zuckte Ken bei dem Klingeln des Telefons zusammen. „Hidaka..“ murmelte er in den Hörer. Am anderen Ende war sein guter Freund Sanzo, der versuchte ihn zu einer Discotour zu überreden. „Ich weiß nicht Sanzo…“, sagte Ken seufzend, doch nach einiger Zeit stimmte er dann doch zu. Es war immer noch besser als zu Hause rumzusitzen. Schliesslich stand er auf, sprang kurz unter die Dusche um sich dann für den Abend in der Disco fertig zu machen. Seufzend stand er vor seinem Schrank und kramte darin rum. Schnell hatte er sich entschieden, zog eine enge (blaue) blue Jeans raus und ein enganliegendes schwarzes Shirt. Beides zog er an und betrachtete sich im Spiegel, zuckte leicht mit den Schultern. „na... ob die mich so reinlassen?“ fragte er sein Spiegelbild und lachte leise.

Kurz darauf klingelte es auch schon an seiner Tür und Sanzo stand grinsend vor ihm. „aha.... wohl auf Weiberjagdt was?“, fragte er lachend und zwinkerte Ken zu. Dieser verdrehte nur die Augen. „Ach halt den Mund Sanzo“, sagte er nur, schnappte sich sein Portmonai und seine Schlüssel, zog sich Schuhe an und ging mit Sanzo los.

Die erste Station ihrer Discotour war das „la Boum“. Ken mochte diese Disco noch nie, aber Sanzo dafür umso mehr. Er wusste, dass es die erste und letzte Station sein würde, doch das störte ihn nicht wirklich. Er ging zur Bar, bestellte sich dort einen Drink und beobachtete die Leute.

So zog sich der Abend hin. Ken tanzte einige male, wurde von einigen Mädchen angesprochen, doch irgendwie fühlte er sich nicht wohl. Er hatte von Anfang an keine Lust auf diesen Abend gehabt, doch schon oft hatte Sanzo ihn zu so etwas überreden können. Wie immer beschäftigte Ken sich allein, da Sanzo von Mädchen nur so umgeben war. Lachend und strahlend flirtete er mit jeder von ihnen. Ken schüttelte den Kopf und stand schließlich auf. Doch plötzlich wurde alles schwarz um ihn... er bekam nichts mehr richtig mit. Was war los? Er versuchte sich an der Bar festzuhalten, doch er bekam nichts zu greifen.

Sanzo sah dieses von der Tanzfläche aus, stürmte direkt zu ihm und fing ihn noch rechtzeitig auf. „Verdammt Ken.. was ist los?“, fragte er panisch, tätschelte dessen Wange, doch Ken wollte einfach nicht zu sich kommen. „Verdammt Alter, mach keinen Scheiß, Mann“, sagte er hektisch, während der Barkeeper bereits einen Notarzt rief. Langsam kam Ken wieder zu sich, sah Sanzo in die Augen, seufzte leise, konnte sich aber nicht bewegen. „Was ist passiert?“, fragte er nur, doch da verlor er wieder das Bewusstsein.

Schnell traf der Krankenwagen ein und brachte Ken ins Krankenhaus, wo zahlreiche Untersuchungen gemacht wurden. Nach gut einer Stunde wurde Ken auf ein Zimmer gebracht, wo er langsam wieder zu sich kam. Verwirrt sah er sich in dem Zimmer um, entdeckte Sanzo und hustete etwas. „Wo bin ich?“ fragte er leise. Sanzo setzte sich zu ihm aufs Bett und lächelte etwas. „Im Krankenhaus. Du bist in der Disco zusammengebrochen.“, sagte er ruhig und strich Ken eine Strähne aus dem Gesicht. „Der Arzt kommt sicher gleich, um dir alles genauer zu erklären.“

„Was machst du eigentlich hier? Warum bist du nicht in der Disco geblieben?“. Sanzo zog eine Augenbraue hoch und sah Ken lange an. „Glaubst du wirklich, ich lasse meinen besten Freund ins Krankenhaus bringen und amüsiere mich weiterhin in der Disco?“, vorsichtig stupste er dem braunhaarigen auf die Nase und lachte leise. „Du bist mir schon einer“, murmelte er noch und sah dann zur Tür, die nun aufging.

„Herr Hidaka. Schön, dass sie wieder wach sind“, sagte der Arzt lächelnd. „Mein Name ist Dr. Katsuaki. Ich habe sie untersucht.“. Er sah zu Sanzo. „Dürfte ich sie bitten das Zimmer so lange zu verlassen?“. Sanzo nickte und ging nach draußen, worauf Dr. Katsuki sich zu dem Brünetten stellte. „Herr Hidaka. Wir haben eine Angina Pectoris bei ihnen festgestellt. Angina Pectoris ist eine Herzenge.“ Ken sah den Arzt fragend an. „Und was bedeutet das bitte genau?“, fragte er leise.

„Das will ich Ihnen erklären“, begann er und legte die Akte so lange auf Kens Bett. „Bei einer Angina Pectoris sind die Adern Ihres Herzens teilweise von Ablagerungen verstopft, dadurch bekommt das Herz nicht genug Blut, um den Körper damit zu versorgen. Dadurch entstehen Schmerzen in der Brust und man bekommt Atemnot“, erklärte der Arzt ruhig und Ken nickte.

„Ja.. leichte Schmerzen hatte ich auch, kurz bevor ich umgekippt bin. Genau wie in den Armen“.

Der Arzt nickte. „Das habe ich mir schon gedacht.“

„Und was kann man dagegen tun?“, wollte der Fussballer wissen.

Dr. Katsuki lächelte. „Sie bekommen Medikamente. Wie zum Beispiel Beta Blocker - Bisomerck, zur Sträkung und gegen Überanstrengung des Herzens. Was Sie vermeiden sollten, sind zu große Anstrengungen und zu viel Stress“. Ken nickte und lies sich nach hinten sinken. „Natürlich müssen Sie dann auch regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen“.

Wieder nickte Ken. „Und ... ähm. Wann kann ich raus?“, fragte er leise. „Nun.. wir werden gleich noch ein paar Untersuchungen machen, dann werde ich Ihnen ein Rezept für die Medikamente geben und dann können Sie auch schon wieder nach hause“.

Ken war sichtlich erleichtert und nickte dem Arzt zu. „Vielen Dank“, lächelte er, worauf der Arzt nur nickte und wieder aus dem Zimmer ging. „Ich schicke gleich einen Pfleger, der Ihnen bescheid sagen wird, wann die Untersuchungen sind (der Sie zur Untersuchen abholt... das wäre passender.)“, sagte er noch, bevor er dann verschwunden war und Sanzo wieder in das Zimmer kam. Verwundert sah er Ken an, da dieser leicht weinte. „Hey.. was hast du denn??“, fragte er sogleich und eilte zu seinem besten Freund, nahm diesen in den Arm. „Ach...“, seufzte Ken bedrückt. „Ich habe Angina... Pectoris. Eine Herzenge und ich muss nun immer Medikamente und so nehmen“, erklärte der Brünette mit gedämpfter Stimme. Sanzo seufzte leise auf. „Sei froh, dass es nur das ist und nichts schlimmeres, Kenken“, sagte er aufmunternd und lächelte Ken an.

Eine gute Stunde später ging die Zimmertür auf und der Krankenpfleger betrat den Raum. Ken sah ihn an und stutzte. „Was?“, murmelte Ken und betrachtete den jungen Mann. Diese Narben ... das konnte doch nicht ... Der Pfleger lächelte Ken an. „Na... lange nicht gesehen“, sagte dieser leicht grinsend und Ken stockte noch mehr. „Farfarello?“, brachte er geschockt hervor, konnte es gar nicht fassen, doch der Ire nickte nur. „Irgendwie muss man sich doch sein Leben finanzieren, oder sehe ich das falsch?“, grinste er.

Lange starrte der braunhaarige den Iren an, wusste nicht, was er sagen sollte. //Das kann nur ein schlechter Traum sein. Das kann nicht Farfarello sein.// Farfarello sah Kens panischen blick, ging langsam auf das Bett zu. Ernst sah er ihm in die Augen. „Keine sorge.... Vergangenheit ist Vergangenheit“, erklärte er dem Braunhaarigen und zog den Rollstuhl an sich ran. „Ich bring dich zu den Untersuchungen. Dr. Katsuaki wird diese selber durchführen. Wir sind schon spät dran...“, erklärte er weiter, doch Ken blieb sitzen, krallte sich in seine Decke. „Das glaub ich dir nicht“, antwortete Ken und der Ire seufzte entnervt. Langsam griff er in seine Tasche des Kittels und zog seine Dienstkarte heraus, um sie Ken zu zeigen. „Hier...“, entgegnete er dem anderen nur. Der Japaner sah auf die Karte und dann in Farfarellos Gesicht. „Du ... das...“, stotterte er und schluckte schwer. „Nun komm. Dr. Katsuaki wird mich köpfen. DARAUF steh ich noch immer nicht wirklich.“, grinste der Ire und half Ken anschliessend aus dem Bett. „Ich kann Ihnen leider nicht sagen, wie lange die Untersuchungen dauern werden, aber zwei bis drei Stunden könnte es schon werden.“, erklärte er Sanzo. „Kein Problem. Ich werde einfach hier warten“. Mit diesen Worten hatten Ken und Farfarello das Zimmer auch schon verlassen.

2 Stunden später betrat Ken mit Farfarello wieder das Zimmer, indem Sanzo auf ihn wartete. Beide lachten vor sich hin.

„Nun ... ich schreib dir einfach mal meine Telefonnummer auf. Dann können wir ja mal Telefonieren oder so“, sagte Ken grinsend. Farfarello nickte und nahm die Nummer entgegen und schrieb dem braunhaarigem seine Nummer ebenfalls auf. „Ich meld mich dann bei dir“, gab der Ire zurück und verschwand aus dem Zimmer.

„Und .. alles klar?“, fragte Sanzo.Ken drehte sich zu ihm. „Jap .. ich kann nun nach hause. Muss mir nur Medikamente aus der Apotheke holen und dann muss ich immer wieder zu Kontrolluntersuchungen.“ Sanzo war mehr als erleichtert, schnappte sich Kens Sachen und legte einen Arm um den anderen. „Und was hatte das grad zu bedeuten?“, fragte er und wippte mit der Augenbraue. „Gar nichts. Das ist ein alter Bekannter, den ich durch meine damalige Arbeit kenne... mehr auch nicht“, antwortete Ken gelassen, worauf Sanzo aufseufzte. „Wieder dieses Geheimnis mit der damaligen Arbeit“, gab er nur von sich und ging mit Ken zu seinem Wagen, fuhr diesen zur nächsten Apotheke und dann nach hause, wo sie sich gemeinsam einfach nur vor den Fernseher schmissen und einen Film ansahen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Am nächsten Morgen setzte sich Ken an seinen Frühstückstisch und dachte über das Geschehene nach. Wieso hatte er das vorher nie bemerkt? Wieso kam dies so plötzlich. Er war nur froh, dass er nicht operiert werden musste und dass die Krankheit mit Medikamenten in Schach gehalten werden konnte. Er las sich den Beipackzettel durch und seufzte leise, drückte eine Tablette aus der Packung und nahm diese. Nach einem ausgewogenem Frühstück machte er sich ran, die Wohnung aufzuräumen. Er hatte die letzten Tage einfach zu viel geschlampt und das musste er endlich in Ordnung bringen. Schnell ging er ins Wohnzimmer, hockte sich dort vor seinen CD-Ständer, zog kurz darauf zwei CDs heraus, die er auch sofort in seine Stereoanlage legte. Mit guter Musik, legte er los, wischte erst im Wohnzimmer staub, wischte den Boden. Doch weiter kam er nicht. Er wurde in seinem Tun von dem Telefon gestört. Schnell stellte er die Musik leiser und ging zum Telefon.

„Hidaka.“, murmelte er in den Hörer, als er abnahm.

„Hey, Ken. Ich bin’s – Farfarello. Hab ich nicht gesagt, dass ich mich bei dir melde? Eigentlich wollte ich nur fragen, ob du nicht vielleicht Lust hättest, einen Kaffee trinken zu gehen. Ich habe heute frei“, hörte der Brünette Farfarello am anderen Ende der Leitung sagen. Nun war Ken wirklich sprachlos. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Farfarello sich wirklich bei ihm melden würde, doch nun lächelte er. „Ja klar gern..“, antwortete er. „Solange es was ruhiges ist“, fügte er lachend hinzu und auch Farfarello lachte. „Pass auf.. ich hol dich in 2 Stunden ab, ok?“, fragte Farfarello nun und Ken nickte, gab ihm seine Adresse.

Nachdem Ken aufgelegt hatte, ging er ins Schlafzimmer. Er war noch immer ziemlich sprachlos. Nie hätte er damit gerechnet, dass Farfarello sich wirklcih melden würden und doch hatte der Ire es getan. Das sogar direkt am nächsten Tag. Ein wenig mulmig war Ken doch zumute, doch nun gab es erstmal kein zurück mehr. Lange überlegte er hin und her, ob es nicht vielleicht besser wäre, erstmal in seiner Wohnung zu bleiben. So konnte er sicher flüchten, falls der Ire doch irgendwas vor haben könnte. Ausserdem fühlte er sich daheim sicherer. Es war seine Umgebung und nicht die Farfarellos.

Schnell schüttelte er den Kopf, stand auf und zog sich seine Sachen an, die er rausgesucht hatte. Eine enge schwarze Jeans, ein schwarzes Shirt mit einem weinroten Hemd darüber, waren seine Wahl. Er betrachtete sich im Spiegel und seufzte auf. Warum putzte er sich so raus. E war doch nur Farfarello und kein Date. Sie wollten sich nur ein wenig über die Vergangenheit unterhalten. Erneut sah er sein Spiegelbild an. „Du wirkst so glücklich Idiot“, sprach er zu diesem, grinste dann leicht.

Langsam ging er ins Wohnzimmer, räumte die restlichen Sachen von der Putzaktion weg und überlegte währendessen, wie er Farfarello klar machte, dass er doch lieber daheim bleiben würde. Doch lange brauchte er nicht mehr überlegen, denn da klingelte es auch schon an der Tür. Der brünette hatte gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergangen war. Ein wenig nervös ging er zur Tür, drückte auf den Summer und hörte die Schritte Farfarellos.

Kurz darauf stand der Ire auch schon vor Ken und sah ihn an. Ken stockte kurz, denn dieses lächeln Farfarellos war nicht das gleiche wie damals. Nicht irre, nicht dreckig. Nein .. es schien von Herzen zu kommen. Ken wusste gar nicht, dass Farfarello so lächeln konnte. Langsam öffnete er die Türe ganz und deutete Farfarello an, dass er eintreten sollte. „Willkommen in meinem kleinen neuen Reich“, sagte er und zwinkerte leicht. Einen moment überlegte er, doch dann sagte er einfach, was er dachte. „Sag mal ... wollen wir nicht einfach hier nen Kaffee trinken? Ich mag gar nicht weg gehen heute, wenn ich ehrlich bin“, gestand Ken leise und sah Farfarello an, welcher nur einverstanden nickte. „Klar.. warum nicht.. ist mir egal. Hauptsache wir können mal quatschen. Sonst haben wir uns ja immer nur bekämpft“, führte er mit ruhiger Stimme an und Ken nickte zustimmend.

„Stimmt... nimm doch einfach dort auf der Couch mal Platz, ich setze eben Kaffee auf“, lächelte er und verschwand in der Küche.

Mit einer Kanne Kaffe, zwei Tassen, Milch und Zucker auf einem Tablett, kam Ken nach einiger Zeit wieder ins Wohnzimmer. Er stellte das Tablett auf dem Tisch ab, goss beide Tassen voll, setzte sich dann in den Sessel gegenüber von Farfarello und sah ihn leicht lächelnd an. „Und.. was machst du sonst so, außer als Krankenpfleger arbeiten?“ fragte Ken grinsend.

„Nicht viel, wenn ich ehrlich sein soll. Ich hab meine kleine Wohnung, ein eigenes Auto und sonst... Ich habe mein Leben im Griff und brauche die anderen nicht mehr. Dementsprechend sind sie auch ihre eigenen wege gegangen.. und wie sieht es mit dir aus?“ wollte Farfarello seinerseits wissen und trank etwas von seinem Kaffee. „Ach .. ich bin Trainer... und das nicht mal von ner unbedeutenden Fußballmannschaft.. aber sonst.. von den anderen habe ich auch nichts mehr gehört. Sind auch alle ihre Wege gegangen. Omi arbeitet in irgendeiner Computerfirma, Aya ist mit seiner Schwester in Amerika und Yohji hat irgendwo am Rand von Tokyo eine neue kleine Detektei aufgemacht“ sagte er leise und seufzte auf. „Um ehrlich zu sein.. ich vermisse sie teilweise echt. So lange haben wir zusammengelebt und nun .. bin ich ganz allein“, sagte er ruhig und sah Farfarello wieder an.

Der Ire zuckte mit den Schultern. „Stimmt schon.. das Leben ist verdammt ruhig und auch teilweise verdammt langweilig geworden, aber sieh es mal so - man muss nicht mehr töten, Ken“, antwortete er gelassen und trank erneut von dem Kaffee.

„Ja.. das stimmt allerdings......“, antwortete der Fussballer leise und lehnte sich weit nach hinten.

So unterhielten sie sich weiterhin, bis Farfarello auf die Uhr sah und stockte. „Oh .. schon drei Uhr.“, bemerkte er plötzlich, worauf sich seine Stirn in Falten legte und er aufstand „Verdammt.. ich hab den letzten Bus verpasst..:“, fluchte er und strich sich fahrig durch die Haare, doch Ken lächelte nur. „Wenn es dich nicht stört, dir mit mir ein Bett zu teilen, kannst du gern hier übernachten“. Ken konnte nicht leugnen, dass er sich in Farfarellos Nähe wohl fühlte. Er hätte nie damit gerechnet so mit seinem damals ärgsten Feind zusammen zu sitzen. Er selber wusste nicht genau, was dies nun alles zu bedeuten hatte, wie das alles weiter gehen würde. Doch auf eine Art und Weise vertraute er dem weisshaarigen.

Farfarello sah ihn überrascht an, doch dann lächelte er dankbar. „Wenn es dich nicht stört, nehme ich dein Angebot gerne an“. Er setzte sich wieder auf die Couch, schüttete noch etwas von dem Wein, den sie im Laufe der Nacht aufgemacht hatten, in sein Glas und trank einen Schluck. Einen Moment überlegte er, sah Ken dann wieder an. „Ich muss ehrlich sagen,... ich habe ja mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass wir beide mal zusammen sitzen, Wein trinken und uns über alles mögliche unterhalten“. Er grinste Ken an und dieser lachte. „Ich auch nicht. Ich habe dich früher immer für einen geisteskranken Psychopathen gehalten, aber ...das bist du gewiss nicht. Das ist mir nun mehr als bewusst geworden“, flüsterte er und stand langsam auf, um auf die Toilette zu gehen. Da der Alkohol mit den Tabletten eine üble Wirkung hatte, konnte er keinen Schritt gehen, weil sich alles in seinem Kopf zu drehen begann. Kurz darauf wurde ihm schwarz vor Augen und von da an wusste er nichts mehr.

Farfarello sprang auf und fing Ken noch rechtzeitig auf. Vorsichtig hob er den, doch leichten, Körper richtig hoch und brachte ihn in das kleine Schlafzimmer, wo er ihn auf das weiche große Bett legte. Leicht lächelte er, strich Ken behutsam eine Strähne aus der Stirn. //Er sieht so zerbrechlich und doch total süß aus, so wie er da liegt... //. Leicht schüttelte er nun den Kopf - Woher kam denn dieser Gedanke nun?

Teil 2

Langsam erhob Farfarello sich und ging in die Küche. Dort durchsuchte er die Schränke und fand endlich eine Schüssel. Diese füllte er mit kaltem Wasser, holte ein Tuch aus dem Schrank und ging mit den beiden Sachen zurück ins Schlafzimmer. Dort stellte er die Schüssel auf den Nachttisch, setzte sich wieder zu Ken auf das Bett und tauchte das Tuch ins Wasser. Er lies es erstmal dort, legte Kens Beine etwas höher, nahm dann das Stück Stoff und fing an Kens Stirn etwas zu befeuchten und somit auch zu kühlen. Ein leichtes Lächeln lag auf seinen Lippen. Es war seit einiger Zeit sein Beruf, kranken Leuten zu helfen, doch bei Ken war es was anderes. Lächelnd befeuchtete er das Tuch erneut, strich mit diesem über Kens Wangen und seufzte leise auf. //Wie ruhig er da liegt. Wenn ich nicht wüsste, dass er zusammengeklappt ist... würde ich denken er schläft. Er sieht so friedlich aus.// spukte es in Farfarellos Kopf rum, doch der Weisshaarige schüttelte dann den Kopf. Jetzt musste er sich zusammen reissen.

Während er Ken weiter betrachtete legte er das Tuch zurück in die Schüssel, beugte sich dann kurz über den Braunhaarigen und strich ihm einige Strähnen aus der Stirn. //Ich kann nicht anders, als immer wieder sowas zu denken. Wo soll das noch hinführen?//, fragte er sich in Gedanken, wandte den Blick dann aber doch von Ken ab, griff wieder zu dem Tuch. Vorsichtig wrang er dieses aus und tupfte die Stirn des Fußballers erneut ab.

Ken nahm dies alles nur indirekt wahr, als wäre es ein Traum. Er hörte neben sich das Plätschern, sah vor sich das Meer. Leise seufzte er auf und schon spürte er das kühle Nass auf seiner Stirn. Er hatte das Gefühl ins Wasser zu springen, doch.. er stand noch immer vor diesem. Was hatte das nun zu bedeuten? Wieder dieses Plätschern, wieder das leichte Streichen eines Tuches auf seiner Stirn und langsam kam er wieder zu sich. Vorsichtig öffnete er seine Augen und sah direkt in das eine goldene Auge Farfarellos. Er zuckte im ersten Moment vor Schreck zusammen, beruhigte sich aber genauso schnell wieder und seufzte leise auf.

Farfarello lächelte nur und tat das Tuch zurück in die Schüssel. „Na .. wieder wach?“, fragte er leicht grinsend. Ken grinste ebenfalls und sah Farfarello wieder an. „Ja.., aber.. was ist genau passiert?“, fragte er nun leise. „Du bist umgekippt und ich habe dich noch rechtzeitig auffangen können. Sonst wärst du noch mit dem Kopf auf den Tisch geknallt.“, sagte er ruhig und lehnte sich etwas nach hinten, stützte sich hinter ihm mit den Händen auf dem Bett ab und sah Ken weiterhin an.

„Na, wie gut, dass ich nen Krankenpfleger ... was .. was ist los???“, unterbrach er den Satz und schob seine dringende Frage ein als er Farfarellos Blick sah. Es machte ihn doch ein wenig nervös und er wusste nicht, wie er sich nun verhalten sollte. Er blickte Farfarello eine zeitlang in das goldene Auge, wandte den Blick dann jedoch ab, sah auf die Decke und räusperte sich leise.

Farfarello sah Ken die ganze Zeit in die Augen, lächelte vor sich hin und beugte sich nun langsam vor. Er wusste nicht was es war, aber diese wunderbaren schokobraunen Augen, waren einfach zum dahin schmelzen. „Deine Augen..“, sagte er leise und strich ihm vorsichtig über die Wange. „.... mir ist es nie aufgefallen, wie wunderschön sie sind, Ken..“, flüsterte er weiter und streichelte weiter über dessen Wange. Wie gern würde er diese weichen Lippen kosten..., ihn einfach nur an sich drücken. Doch wie würde der Fußballer darauf reagieren? Sein Blick haftete weiter auf dem Brünetten, seine Gedanken schienen verrückt zu spielen. Er dachte nur noch daran, den anderen in seine Arme zu schliessen, die Lippen auf die des Fußballers zu legen und ihn zärtlich zu küssen.

Ken zog eine Augenbraue hoch. „Ähm. Farfarello. ich. ähm..“ – er war sichtlich nervös, wusste nicht was er von dem Verhalten des Iren halten sollte. Es kam so plötzlich. Dabei saßen sie vor wenigen Stunden noch nur zusammen und hatten sich unterhalten, während dessen einen Wein getrunken. Wieder sah er in das goldene Augen, wollte Farfarellos Hand eigentlich von seiner Wange wegdrücken, doch er tat es nicht. Seine innere Stimme schrie regelrecht danach, die Hand wegzuschieben, aber er selbst... lehnte sich nur leicht an diese und schloss langsam die Augen. Es war einfach ein zu schönes Gefühl. Das Gefühl, nachdem Ken sich seit Jahren schon sehnte. Wie lange hatte er solch Zärtlichkeiten nicht mehr geschenkt bekommen? //Warum von Farfarello? Und warum so plötzlich??//, fragte er sich in Gedanken, seufzte leise auf und schmiegte sich weiterhin dicht an die Hand des Weisshaarigen.

Wieder erschien ein Lächeln auf Farfarellos Lippen und er streichelte weiter mit dem Daumen über Kens Wange. „So weich ..“, flüsterte er leise, beugte sich noch weiter vor und hielt kurz vor Kens Gesicht inne. „Ob ... die auch so weich sind?“, fragte er leise, strich nun mit dem Daumen über die leicht geöffneten Lippen und seufzte lautlos auf. Ein wunderbares Gefühl, diese Lippen einfach nur zu berühren.

Ken öffnete seine Augen wieder, sah Farfarello an. „Ich kann .. es dir nicht beantworten ... scheint, als müsstest du es herausfinden“, antwortete er und küsste sachte Farfarellos Daumen, der gerade wieder über seine Lippen strich. Wieder schloss er seine Augen, nahm nun Farfarellos Hand in seine und streichelte mit dem Daumen darüber, während der Ire der Einladung nachging, sich ganz vorbeugte und seine Lippen nun auf die von Ken legte, ihn zärtlich küsste.

Leise seufzte Ken auf, als er die warmen Lippen Farfarellos auf seinen spürte. Er drückte sich etwas näher an den Iren, legte eine Hand auf die Seite des Iren, streichelte leicht über diese, während er ihm einlass gewährte. Der weisshaarige umspielte dessen Zunge zärtlich, legte nun beide Arme um den Sportler und drückte ihn so dicht an sich. Es war einfach wunderbar, den anderen so nah sein zu können. Was hatte das nur zu bedeuten? Vorsichtig drückte er Ken nach hinten, beugte sich über ihn und küsste ihn weiter. Seine Hände strichen über dessen Bauch, schoben so das Hemd etwas hoch.

Ken seufzte in den Kuss hinein, als er Farfarellos Hand auf seiner Haut spürte. Nie hatte er damit gerechnet, dass diese Hand, die immer gemordet hatte, auch so zärtlich sein konnte. Denn das war sie definitiv. Vorsichtig lies er seine Hände über Farfarellos Rücken wandern, küsste den Iren weiter und drückte sich immer mehr an ihn. Er wollte nicht, dass dies nun irgendwie endete, doch wusste er auch nicht, wie weit es wohl gehen würde. Sich einfach überraschen lassen, war wohl die beste Methode. Langsam glitt seine Hand unter Farfarellos Shirt, streichelte über den Rücken – er stellte ebenso fest, dass die Haut dort unglaublich zart und weich war. Wieder seufzte er auf, löste sich langsam von Farfarellos Lippen und sah in das goldene Auge, während er ihm vorsichtig das Shirt über den Kopf zog.

Als dieses auf dem Boden lag, beugte Farfarello sich wieder zu Ken runter, doch diesmal legten sich die Lippen an dessen Hals, an dem er leicht knabberte, immer wieder leicht saugte und diesen Küsste. Seine Hände machten sich langsam daran Kens Hemd zu öffnen, schoben dieses dann etwas zur Seite und schon wanderten die weichen Lippen den Hals hinab über die Brust. Dort verwöhnten sie die Brustwarzen Kens, die sich direkt aufstellten. Leise seufzend verwöhnte Farfarello beide Brustwarzen, bis er dann von Ken einfach auf den Rücken gedreht wurde.

Vorsichtig setzte Ken sich auf Farfarellos Schoss, küsste diesen hungrig und lies die Hände über dessen Oberkörper wandern. Seine Finger zeichneten einzelne Narben nach.. so wusste er doch, dass einige davon auch von ihm selber stammten. Seine Lippen liebkosten Farfarellos Hals, seine Brust und den Bauch. Die Zunge lies er einige male in den Bauchnabel eintauchen, während seine Hände langsam Farfarellos Hose öffneten und diese samt Boxershort auszogen.

Farfarello war mehr als erstaunt, aber er wehrte sich gewiss nicht dagegen. Er hätte es dem Sportler gar nicht zugetraut, doch es gefiel ihm ungemein, was dieser da tat. Laut stöhnte er auf, als er die Finger des Braunhaarigen an seiner Männlichkeit spürte und drückte den Kopf weit nach hinten. Immer wieder versuchte er zu Ken runter zu sehen, doch das wollte einfach nicht so klappen. Sein Körper gehorchte ihm nicht mehr, doch ehe der Brünette sich versah, lag er wieder auf dem Rücken, hatte den grinsenden Farfarello über sich und wurde leidenschaftlich geküsst.

Langsam wanderte der Weisshaarige mit seinen Küssen vom Mund, über den Hals, weiter runter zu dessen Brust, wo er nun leicht an den Brustwarzen knabberte. Immer mehr von diesen wunderbaren Geräuschen entlockte er Kens Lippen, streichelte mit den Händen an den Seiten entlang und saugte sich mit den Lippen wieder an der Brustwarze fest, bis er sich dann vorsichtig weiter runter küsste und die Zunge kurz in Kens Bauchnabel eintauchen lies.

„Farf...“, hörte er ein leises betteln, doch Farfarello grinste nur, streichelte über die Oberschenkel und umfasste Kens Glied, welches er quälend langsam verwöhnte. Immer wieder glitt die Hand auf und ab, bis Farfarello sich schließlich runterbeugte, Kens Spitze küsste und dann dessen Glied ganz in sich aufnahm. Er vernahm dieses wohlige Stöhnen des Sportlers, merkte wie sich dieser ihm immer mehr entgegen streckte und es gefiel ihm sehr gut.

Ken drückte den Kopf immer weiter nach hinten, versuchte irgendwo halt zu finden und krallte sich schnell in dem Bettlaken fest. Die andere Hand, streichelte zärtlich durch Farfarellos kurze Haare und er spürte, wie das Kribbeln immer stärker wurde. Laut stöhnte er auf... so war es doch ein wunderbares und fast einmaliges Gefühl, dieses mit dem Iren teilen zu dürfen. Er merkte, dass er nicht mehr lange durchhalten würde. Wieder stöhnte er laut auf, drückte den Kopf nach hinten und kurz darauf ergoß er sich mit Farfs Namen auf den Lippen in dessen Mundhöhle.

Farfarello nahm die weisse warme Flüssigkeit in sich auf, schluckte diese kurz darauf runter und küsste Kens Glied erneut. Dann rutschte er zu dem Braunhaarigen nach oben, küsste ihn zärtlich und streichelte ihm dann vorsichtig über die Wange.

Ken versuchte seine Atmung zu normalisieren und grinste leicht. „Wow..“, flüsterte er Farfarello entgegen, streichelte ihm durch das kurze Haar. „Ich .. Farf.... ich .. ich will dich spüren..“, hauchte er mit zittriger Stimmte weiter. Der Ire strahlte regelrecht und küsste Ken erneut. „Das freut mich wirklich.“, flüsterte er, strich ihm vorsichtig über den Po und dann über die schmale Öffnung.

Erneut stöhnte Ken leise auf, als er den Finger langsam in sich eindringen spürte. Vorsichtig und mit bedacht bewegte er sich auf dem Finger des Iren, stöhnte immer wieder auf und schnell wurden aus einem Finger zwei .. und dann drei und als Ken nach Farfarellos Meinung genug vorbereitet war, beugte sich dieser über den Braunhaarigen, küsste ihn zärtlich und leidenschaftlich und drang dabei langsam in ihn ein. Farfarello und auch Ken stöhnten laut auf und langsam passte sich der Brünette dem Rhythmus des Iren an, streichelte ihm immer wieder über den Rücken, über den Po. Nach einiger Zeit wurde der Weisshaarige in seinen Bewegung etwas schneller, fand den Punkt, der Ken Sterne sehen lies und dieser ergoß sich ein zweites Mal, zwischen sie beide. Kurz nach ihm, erreichte auch der weisshaarige seinen Höhepunkt und lies sich erschöpft auf ihn sinken.

Ken lächelte Farfarello an, schlang beide Arme um ihn und küsste ihn zärtlich. Vorsichtig glitt der weisshaarige aus dem Sportler heraus, legte sich neben ihn. „Wie war das noch? ...kein Sport?“, fragte Farfarello lachend und Ken stieg in dieses Lachen ein. „Na und .. mir geht es gut ... nein .. mir geht es besser denn je“, hauchte er dem Iren entgegen und schloss langsam die Augen. „Lass uns schlafen..“, schlug der Weißhaarige vor. Ken nickte, kuschelte sich an den Iren und war kurz darauf eingeschlafen....

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Am nächsten Morgen wurde Ken langsam wach. Er drehte sich auf die Seite, tastete sein Bett ab. „Hm..“, brummelte er leise und öffnete langsam seine Augen. Irgendwas war an dieser Situation merkwürdig. //Hatte nicht gestern noch Farfarello hier gelegen?//, fragte er sich in Gedanken und setzte sich langsam auf. Seufzend strich sich der Brünette die Haare nach hinten und sah auf die Uhr. „Verdammte scheisse...“, fluchte er, sprang aus dem Bett und zog sich in windeseile um. Auch wenn er kein Sport machen durfte, so musste er doch seine Mannschaft trainieren. Er hatte zwar noch eine gute Stunde, doch die Fahrt bis zum Sportplatz nahm auch viel Zeit in Anspruch.

Fertig angezogen ging Ken langsam in die Küche. Er wollte gerade Kaffee aufsetzen, als er Farfarello am Küchentisch sitzen sah. „Morgen“, sagte der Ire lächelnd und trank aus seiner Tasse. Der Brünette lief prompt knallrot an und setzte sich zu ihm. „Guten Morgen“, antwortete der Sportler auch leise und goss sich eine Tasse mit Kaffee voll. „Ich hab nicht...“, setzte Hidaka an, Farfarello unterbrach ihn jedoch prompt. „Du brauchst nicht zum Training. Vorhin war ein Kollege von dir da. Die müssen irgendwie den Platz neu machen. Du sollst einfach anrufen, wenn Du wach bist.“, informierte er den Braunhaarigen und dieser zog eine Augenbraue hoch. „Ich hab gesagt ich bin ein Freund und kümmer mich etwas um Dich, weil Du ja umgekippt bist.“, grinste Farfarello und Ken lief erneut rot an. „Danke...“, murmelte dieser in die Tasse und sah sich um. „Warst Du Brötchen holen?“ – Ken war verwundert. „Und Belag?“, fragte er direkt hinterher. Kens Fragen wurden mit einem Nicken des Iren beantwortet. „Greif zu. Ich muss leider gleich zum Dienst.“, murmelte der Weisshaarige und Ken senkte den Blick etwas.

//Was hab ich auch erwartet... dass er nun immer hier bleibt.. wir waren einmal in der Kiste. Das war’s auch schon//, ermahnte sich der Sportler in Gedanken und schmierte sich ein Brötchen. „Bist du heute abend zu Hause, Ken.?“. Dieser sah den Iren an und nickte. „Gut, dann rufe ich Dich heute Abend mal an. Ich .. muss nun leider los.“, seufzte Farfarello und stand auf. Er ging nochmal zu Ken, beugte sich kurz runter und küsste ihn auf die Stirn. Ken wollte noch etwas sagen, doch da hörte er schon die Haustüre ins Schloss fallen. Langsam und fast verzweifelt strich sich der Sportler durch die Haare, verstand einfach nicht was auf einmal los war. Warum zog es in seinem Herzen? Farfarello würde ihn anrufen und der Kontakt würde auch bestehen bleiben. Es war ein One-Night-Stand, oder nicht? Ken fing an zu zweifeln.

Er frühstückte zu ende und räumte die Sachen in die Spülmaschine und in den Kühlschrank. Dann machte er sich auf den Weg ins Wohnzimmer, um auch dort aufzuräumen, doch der Ire war ihm da schon zuvorgekommen. Das Wohnzimmer glänzte geradezu. „Was....“ – Ken sah sich genauer um und stellte fest, dass Farfarello es bis in die kleinste Ecke geputzt haben musste, denn der Raum war so sauber und aufgeräumt wie noch nie. Langsam setzte er sich auf die Couch, starrte einfach vor sich und entdeckte etwas auf dem Schrank. Langsam stand er auf, ging zu dieser Stelle und erkannte einen Umschlag. Dort stand sein Name drauf. Vorsichtig nahm er diesen in die Hand betrachtete ihn einen Moment und setzte sich dann wieder auf die Couch zurück.

Sein Herz raste. Was dies wohl zu bedeuten hatte? //Warum schlägt mein Herz so?//, fragte er sich in Gedanken. //Es ist sicherlich von Sanzo vorbeigebracht worden. obwohl ... seine Schrift ist ganz anders.// Wieder schlug sein Herz schneller gegen seinen Brustkorb. Langsam drehte er den Umschlag um, öffnete diesen behutsam und holte die Zettel aus diesem. Vorsichtig entfaltete er diese und las die feingeschwungenen Buchstaben.

Lieber Ken,

es tut mir wirklich leid, dass ich schon so früh weg gegangen bin, aber ich muss erstmal über alles nachdenken. Die Situation gestern, war komisch für mich und ich weiß nicht so recht wie ich damit umgehen soll. Ich will dich nicht irgendwie verletzen oder so, denn das hab ich in der Vergangenheit schon oft genug getan. Es war ein merkwürdiges Gefühl für mich, als ich plötzlich wieder vor dir stand. Sonst habe ich Dir immer Verletzungen zufügen müssen und diesmal habe ich dich gepflegt. Es ist alles so anders und ich hoffe, du kannst mich ein wenig verstehen. Ich brauche Zeit, um nachzudenken. Ich werde Dich auf jedenfall heute Abend anrufen und ich hoffe, dass ich bis dahin meine Gedanken schon ein wenig geordnet habe.

Es war gestern wirklich ein wunderbarer Abend. Aber bevor ich nicht weiß, was mit mir los ist, will ich lieber erstmal wieder auf Abstand gehen. Bitte denke jetzt nicht, dass ich dich nur ausnutzen oder verarschen will. Du .. warst mir damals schon nicht egal und ich habe gerade mit allem aus der Vergangenheit abgeschlossen gehabt, doch dann warst Du wieder da. Ausgerechnet Du.. bei dem es mir am schwersten gefallen ist abzuschliessen. Bitte mach dir keine Vorwürfe oder Gedanken. Gib mir bitte einfach nur ein wenig Zeit. Wir hören uns heute abend.

Lieben Gruß

Farfarello.

Ken starrte auf das Blatt Papier, welches er in den Händen hielt. Er konnte nicht glauben, was er da las. Es war so unwirklich. Tränen tropften auf den Brief, schnell versuchte der Brünette diese wegzuwischen. „Warum redest du nicht mit mir, Du idiot.“, schrie er lautlos und zerknüllte den Brief, schmiss diesen in die nächste Ecke. Leise schluchzte er auf, dachte über alles nach. Er verstand nicht, was auf einmal mit ihm los war. Farfarello war vor einigen Jahren noch sein Feind und nun verletzte es ihn, dass er solche Worte las und dass dieser einfach gegangen war? Was war mit ihm los? Warum dachte er nur so? Langsam stand er auf, hob den Brief wieder auf, versuchte ihn so gut es ging zu glätten. Erneut überflog er die Zeilen des Weisshaarigen. Leise seufzte er auf, ging zur Couch und legte sich auf diese. Lange dachte er drüber nach, bis er langsam einschlief.

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