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Verrückt, überglücklich und einfach nicht in worte zu fassen!!

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White Snow Teil 1

 

Wieder sitze ich vor dir. Wir sind allein. Die anderen liegen schon in ihren Betten, im hinteren Teil des Tourbusses. Ich sehe Dich an, deine schön geformten strahlenden Amethyste, Deine schmale Nase, die geschwungenen, vollen Lippen. Alles an Dir ist perfekt. Kurz siehst Du mich an, fragst mich, ob ich irgendwas hätte, doch ich schüttle nur den Kopf. Ich sehe wie Du mit den Schultern zuckst und Dich dann wieder auf deinen Schreibblock konzentrierst. Ich weiß nicht ob Du einen Songtext schreibst oder einen Brief. Aber um ehrlich zu sein ist das Nebensache. Du siehst so wunderschön aus. Dein ernstes und nachdenkliches Gesicht, die roten Haarsträhnen in deiner Stirn.

 

Leise seufzte ich auf, lehnte mich nach hinten. Jedoch lasse ich Dich nicht aus den Augen. Ich muss Dich einfach beobachten, auch wenn es nur aus den Augenwinkeln ist. Und wieder frage ich mich, was Dir so im Kopf rumspukt, was Du denkst, wenn du dich zurückziehst. Ich will etwas zu Dir sagen, bewege meine Lippen, doch wieder kommt kein Ton heraus. Ich will für mich endlich wissen, was Sache ist. Was Du denkst über mich.

 

Könntest Du Dir eine Beziehung mit mir vorstellen? Frage ich mich immer wieder, doch plötzlich schnellt Dein Kopf nach oben. Deine Augen sind aufgerissen und ich frage mich was Du hast. „Was hast Du gerade gesagt?“, höre ich Dich fragen und ich sehe dich mit vor Entsetzten weit aufgerissenen Augen an. Habe ich das etwa laut gesagt? Schnell steigt mir die Röte ins Gesicht, leises räuspern dringt über meine Lippen. „Was meinst Du?“, frage ich heiser, doch Du legst nur den Kopf schief. Ein feines lächeln legt sich auf Deine Lippen, während Du langsam aufstehst.

 

Ehe ich mich versehe, stehst Du vor mir, beugst Dich langsam runter. Nervosität macht sich in mir breit. Ich frage mich, was Du vor hast. Doch diese Frage ist schnell beantwortet. Ich spüre Deine Lippen auf meinen, Deine Hand streicht über meine Brust, meinen Bauch. Leise seufze ich auf. Ist es doch das, wo nach ich mich schon so lange sehne? Was ich mir vom ersten Moment als ich Dich sah wünschte? Doch dann löst Du Dich plötzlich von mir. Langsam öffne ich meine Augen und stocke. Du hältst ein kleines Tütchen in der Hand. Schnell taste ich meine Taschen ab. Funkel Dich dann böse an als ich es nicht finden kann. „Gib es mir wieder“ sage ich aggressiver als gewollt, doch Du öffnest es nur, gehst zur Toilette und kippst den weißen Schnee hinein.

 

 

Ich springe auf, packe Dich am Hals und beschimpfe Dich. Du verziehst keine Miene, gibst kein Geräusch von Dir. Langsam greifst du nach meinen Handgelenke, ziehst meine Hände von deinem Hals und siehst mich mit Deinen kalten Augen  an. Ich erkenne ein leichtes  Flackern, werde schlagartig ruhig. „Wenn Du die Antwort auf Deine Frage willst, dann hör auf mit dem scheiss Zeug.“, antwortest Du ruhig, streichelst mir kurz über meine Wange. Alles in mir erzittert, doch dann drückst Du mich nur weg. „Das Zeug bringt Dich irgendwann um. Das will ich nicht. Und die anderen auch nicht. Nimm es als erste Chance, Ken“, höre ich Dich sagen. Ich bin wie angewurzelt. „Wenn Du Hilfe brauchst, kannst du immer zu uns kommen“, sagst Du noch ruhig und schon hast du dich umgedreht, bist zu deinem Bett gegangen und hast dich in dieses gelegt.

 

Wie angewurzelt bleibe ich stehen, denke über deine Worte nach. Langsam scheine ich zu verstehen, kann es nicht glauben. Ich merke, wie Tränen über meine Wangen rinnen, wie meine Beine nachgeben. Laut schluchzend sitze ich im Bad auf dem Boden, schlinge beide Arme um mich und wippe leicht vor und zurück. Ich fühle mich allein.

 

Ich merke welche Nachwirkungen dieses Zeug hat. Immer wieder schluchze ich auf, bis ich mich irgendwann beruhige. Langsam stehe ich auf, wanke zu meinem Bett und lege mich hinein. Ich werde aufhören, will normal leben ohne den weissen Schnee. Ich will glücklich werden mit euch, mit dir.. will erfolg haben. Abhängig wollte ich nie werden. Ich habe doch anfangs nur Gras geraucht um zu vergessen. Zu vergessen das er gestorben bist. Das ich meinen besten Freund verloren hatte. Doch es half nicht, machte es nur noch schlimmer. Bis ich im Schneegestöber stecken geblieben bin. Doch das ist jetzt vorbei. Ich werde die Kraft haben.. durch dich .. und es schaffen.

 

Ich liebe dich Aya.

 

 

White snow Teil 2

 

 

Drei Monate sind mittlerweile vergangen. Ich bin immer noch nicht von dem scheiss weg. Es ist doch schwerer als ich gedacht hätte. Ich glaubte ich würde es mit Rans Hilfe schaffen, aber es zerfrisst mich. Nagi, der Assistent unseres Managers, musste schon öfter für mich einspringen, weil ich ein totales Wrack war und so nicht auf die Bühne konnte. Immer wieder muss ich daran denken, was Du mir im Tourbus gesagt hast.

 

Ich höre Dich auf der Bühne singen. Nagi steht wieder für mich am Bass, weil ich mal wieder zu sehr unter dem Entzug leide, aber Du hast mir alles abgenommen. Meinen ganzen weissen Schnee. Es ist doch kein Wunder, dass ich so bin. Gerade war Crawford noch bei mir. Er will mir professionelle Hilfe verschaffen. Wenn ich diese nicht annehme, fliege ich aus der Band.

 

Plötzlich ist es still. Ich höre Dich nicht mehr singen, die anderen spielen auch nicht. Langsam setze ich mich auf und sehe zum Eingang. Gerade will ich aufstehen, da öffnet sie sich . Du lächelst mich kurz an, schliesst die Tür hinter Dir und kommst auf mich zu. Ich sehe dich an, doch als ich etwas sagen will, legst du mir Deinen Finger auf die Lippen. „Wir würden gerne ‚Nur die besten sterben Jung’ singen, Ken. Aber nicht ohne Deine Erlaubnis“, sagst Du leise. Ich stocke, starre Dich einfach nur an. „Nein. Ich will auch mit auf der Bühne sein, wenn Du es singst“, antworte ich leise und senke meinen Blick. Doch Du lächelst nur und streichelst mir eine Strähne aus dem Gesicht. In mir scheint alles zu explodieren. Ich liebe Deine Berührungen, ich liebe alles an Dir.

 

„Ich muss wieder auf die Bühne. Bitte leg dich wieder hin. Du musst schnell wieder auf die Beine kommen.“, höre ich dich sagen und plötzlich spüre ich Deine Lippen auf meiner Stirn. Ich nicke und lege mich wieder hin. „Ich mache mir Sorgen um Dich.“, sagst du leise und bist bevor ich etwas sagen kann wieder aus dem Zimmer verschwunden. Lange starre ich die geschlossene Tür an, kann noch nicht richtig glauben, was ich gehört habe, aber es macht mich glücklich. Gibt mir Kraft und Mut. Noch einige Zeit denke ich nach, doch dann übermannt mich die Müdigkeit und ich schlafe ein.

 

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Langsam werde ich wach. Ich hör den Motor des Tourbusses. Ich muss lange geschlafen haben. Mein Blick wandert zur Uhr. `3:48 Uhr`. Leise seufze ich und setze mich auf. Ich stocke und sehe Dich an. Hast Du etwa die ganze Zeit bei mir gesessen? Du sitzt am Fußende von meinem Bett. Die Beine liegen neben meinen, die Arme hast du vor der Brust verschränkt. Wieder sehe ich in Dein Gesicht. Friedlich schläfst Du und doch kann man Deine Sorgenfalten sehen. Vorsichtig will ich über Deine Beine klettern, um Dich nicht zu wecken. „Wo willst Du hin?“, höre ich Deine Stimme hinter mir. Ich setze mich wieder hin und sehe Dich an. „Ich wollte mir etwas zu trinken und zu essen holen“, antworte ich. Langsam stehst Du auf, drückst mich zurück in die Kissen.

 

Wieso spüre ich Deine Hände direkt auf meiner Haut? Ich sehe kurz nach unten. Ich trage nur meine Schlafanzughose. „Ich habe Dir etwas anderes angezogen“. Du musst meinen fragenden Blick gesehen haben. „Danke“, murmle ich leise und kuschel mich wieder in die Decke. Langsam gehst du in den vorderen Teil des Busses, machst mir ein Brot und bringst mir ein Glas Cola mit. Als Du wieder bei mir am Bett stehst, sehe ich Dir in die Augen. „Danke, aber das hätte ich doch auch selber machen können“, sage ich, doch Du schüttelst nur den Kopf. „Du bleibst bis zum morgigen Auftritt liegen, Ken.... Ich weiß sehr wohl, dass Du die letzten Auftritte nur geschafft hast, weil Du Dir eine Line gezogen hast. Du brauchst proffessionelle Hilfe. Sonst gehst Du kaputt an der scheiss Sucht.“, sagst du leise zu mir, schaust mir in die Augen und setzt Dich dann wieder auf das Bett. Ich beisse kurz in mein Brot und sehe Dich an. Plötzlich lasse ich den Teller mit dem Brot einfach fallen und schluchze leise auf. Immer wieder erzittert mein Körper. Ich bin mit meinen Nerven am Ende, hätte nie gedacht, dass Du es wirklich merkst. Meine Hände krallen sich in die Bettdecke, kann mich einfach nicht beruhigen.

 

Nach einiger Zeit spüre ich, wie Du mich vorsichtig umarmst, mich an Dich drückst und mir immer wieder beruhigend über den Rücken streichelst. Ich vergrabe mein Gesicht an Deiner Halsbeuge, schluchze immer weiter. „Genau .. lass es endlich mal richtig raus, Ken. Friss es nicht immer in Dich rein“, sprichst Du mir leise zu und ich nicke, schluchze und klammer mich an Dich. „Was ist mit ihm?“, höre ich Omis Stimme, aber ich schaue nicht auf. „Leg dich wieder hin Omi“, antwortest Du nur in Deiner normalen kalten Art und ich höre, wie Omi mit einem leisen Seufzen die Scherben aufsammelt, sie wegschmeisst und danach wieder in sein Bett klettert.

 

Es scheint mir eine halbe Ewigkeit zu sein, in der ich in Deinen Armen liege. Langsam beruhige ich mich, doch Du hältst mich weiterhin fest. „Nimm die Hilfe des Psychologen an“, sagst Du wieder leise und ich nicke. „Ich .. will es schaffen, Ran.“, antworte ich und kuschel mich näher an Dich. Ich höre wie Du auf den Tasten von Deinem Handy rumtippst, kurz darauf das Freizeichen und dann die Stimme Crawfords. In kurzen Sätzen erzählst Du ihm, was gerade passiert ist. Wieder höre ich Crawfords Stimme. Kurz darauf legst Du auf. „Halt den morgigen Auftritt durch, Ken. Dann bekommst Du übermorgen einen Psychologen, der dir hilft. Die Plattenfirma übernimmt die Kosten dafür, weil sie Dich als Bassist nicht verlieren wollen“, vorsichtig hebst Du meinen Kopf an, siehst mir in die Augen. „Wirst Du es schaffen morgen?“. Ich nicke und Du drückst mich wieder an Dich. „Trink noch etwas und dann schlaf Ken“. Wieder nicke ich, setze mich hin und trinke die cola leer. Danach lege ich mich richtig hin, kuschel mich in die Decke. Ich will noch etwas sagen, doch sofort bin ich eingeschlafen.

 

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Am nächsten Morgen werde ich langsam wach, höre euch reden und lachen. Vorsichtig setze ich mich auf, greife zu der Flasche Wasser, die Du mir hingestellt haben musst und trinke einen Schluck. Ich lausche eurem Gespräch kurz und entschliesse mich dann zu euch zu gehen. Also schlage ich die Decke zurück, stehe auf und ziehe mir etwas über. Du siehst mich kommen und lächelst mich an. „Setz dich zu uns Ken“, sagst Du ungewohnt lieb. Die anderen gucken Dich dementsprechend verwirrt an, doch Dich scheint es nicht zu stören.

 

Vorsichtig gehe ich auf Dich zu und setze mich neben Dich. „Wie geht es Dir?“, fragt Omi mich und strahlt mich an. „Besser“, antworte ich nur knapp. Ich sehe die anderen an. „Gott .. ich werde heute abend auf der Bühne stehen.“, sage ich etwas genervt. Doch die anderen strahlen. „Wir schauen uns mal die Stadtan.“ . Alle springen auf, doch Du bleibst sitzen. „Willst Du nicht mit, Ran?“. Du schüttelst den Kopf, trinkst etwas von Deinem Kaffee. „Ich werde mir schon keine Line ziehen, Du musst nicht auf mich aufpassen, ok?“, sage ich gereizter als gewollt, doch wieder lächelst Du nur. Langsam stellst Du die Tasse auf den Tisch, beugst Dich langsam zu mir. „Willst Du den Tag nicht mit mir verbringen?“, flüsterst Du leise in mein Ohr und ich reisse einfach nur meine Augen auf. Ich weiß nicht wie Du es meinst, was Du mit mir den ganzen Tag machen willst. Wieder lächelst Du. „Lass uns erst mal auf unser Hotelzimmer gehen. Wir teilen uns eins.“. Du siehst mir tief in die Augen und lächelst. Ich nicke leicht und stehe auf, gehe mit Dir alle Sachen zusammenpacken.

 

Gemeinsam gehen wir über den Hotelparkplatz, nachdem ich mich angezogen habe und betreten das Hotel. Du gehst zur Rezeption und holst die Schlüssel für unser Zimmer. Ich sehe mich in der Lobby um. Es muss ein teures Hotel sein. „So .. ich habe den Schlüssel“, sagst Du dicht an meinem Ohr und gemeinsam gehen wir zu den Fahrstühlen. „Zimmer 369“, murmelst Du leise, drückst den Knopf für die dritte Etage und kurz darauf setzt sich der Fahrstuhl in Bewegung. In der richtigen Etage angekommen, steigen wir aus und gehen zu unserem Zimmer.

 

Du schliesst die Tür auf und wir betreten den Raum. Ich staune einfach nur. „Wow...“, bringe ich nur hervor. „Ja .. sie haben sich diesmal ganz schön in Unkosten gestürtzt“, lachst du leise. „Wir haben sogar einen Whirlpool“. Ich staune weiter, doch dann stocke ich. „Doppelbett?“, frage ich leise. „Oh .. stört Dich das ?“, fragst du leise und ich schüttel schnell den Kopf. „Na .. dann ist doch alles wunderbar“. Du packst Deine Sachen in den Schrank. „Wir sind drei Tage hier. Dein Psychologe wird uns von nun an immer begleiten, damit du regelmäßig Deine Termine hast.“, erklärst Du mir ruhig. Es ist also schon alles arangiert. Ich lächel leicht und setze mich in den großen Sessel. Ich höre hinter mir Schritte, spüre kurz darauf Deine Arme, wie Du sie vorsichtig von hinten um mich legst. Ich bleibe ruhig sitzen und schließe meine Augen.

 

„Ich dachte mir, dass wir uns erstmal immer ein Zimmer teilen. So kann ich Tag und Nacht für dich da sein, Ken.“. Ich stocke, sehe Dich dann an. „Ist das Dein ernst? Du willst mich richtig unterstützen?“, frage ich Dich und Du nickst. „Dafür sind doch Freunde da, oder sehe ich das falsch?“, fragst Du und ich schüttel den kopf. „Ich gehe in den Whirlpool“, murmelst Du und siehst mich an. Ich habe das Gefühl Du wartest auf etwas. „Kommst du mit?“, fragst Du vorsichtig  und ich werde rot, doch dann nicke ich und gemeinsam gehen wir ins Bad.

 

Du bereitest alles vor und ziehst Dich dann aus. Langsam steigst Du in den Whirlpool und setzt Dich bequem hin. Du schliesst Deine Augen, genießt das Wasser und die Wärme. Ich beobachte Dich einen Moment. Wieder betrachte ich lange Dein Gesicht. Du bist wunderschön und ich fange an zu lächeln. „Wo bleibst du?“, fragst Du mich leise, lässt Deine Augen aber geschlossen. „Ich komm jetzt gleich rein.“, antworte ich Dir und ziehe mir mein Shirt über den  Kopf. Schnell folgen auch Jeans und Boxershort. Vorsichtig steige ich zu Dir in den Pool, setze mich neben Dich und seufzte leise. „Tut gut, nicht wahr?“, sagst Du leise und siehst mich an. Wieder bin ich von Deinen Augen gefangen. Ich versinke in ihnen. Wie hypnotisiert nicke ich und leise fängst Du an zu lachen.

 

„Ich habe Dich sehr gern!“, sage ich plötzlich und Dein Lachen verstummt. „Ich habe dich wirklich sehr gern, Ran“, flüster ich und tauche dann einen Moment unter Wasser. Als ich wieder auftauche, siehst Du mich noch immer an, aber diesmal hast du ein wunderschönes Lächeln auf den Lippen. „Du hast es mir zum ersten Mal ohne Drogeneinfluss gesagt“, sagst du glücklich, beugst dich vor und legst Deine Lippen auf meine. Ich reisse die Augen auf, schliesse sie kurz darauf dann doch und erwider Deinen Kuss. Ich merke wie Du näher zu mir rutschst, Deine Arme um mich legst und mich an Dich drückst. Leise seufze ich, halte die Augen noch einige Zeit geschlossen. Ich geniesse es einfach nur wie Deine rechte Hand über meinen Rücken streichelt und deine linke über meine Wange.....

 

 

Langsam öffne ich meine Augen, sehe Dich und wieder darf ich Dein Lächeln sehen. „Du solltest öfter so lächeln. Das steht Dir!“, sage ich leise und werde leicht rot. „Ich will es aber nicht jedem zeigen. Nur besonderen Menschen. Wie Dir!“, antwortest Du ebenso leise und legst Deine Lippen auf meine. Sofort schmiege ich mich dicht an Dich, schlinge meine Arme um Deinen Körper und seufze leise in den Kuss hinein.

 

Ich spüre wie Deine Hand langsam über meinen Rücken streichelt, weiter runter bis zu meinem Po. Wieder seufze ich auf, drücke mich Deiner Hand entgegen. Unsere Lippen lösen sich nicht. Viel zu gut schmecken Deine erdbeerroten Lippen. Deine Hände wandern langsam über meine Seiten, vorsichtig nach vorne, wo sie über die Brust streichen. Ich spüre wie Dein Finger meine rechte Brustwarze umkreist, kurz darüber streicht und sie dann zwischen Deinem Zeigefinger und Daumen zwirbelst. Laut stöhne ich auf, löse mich von Deinen lippen und drückte den Kopf nach hinten.

 

Du nutzt die Chance, küsst mein Kinn, leckst mit der Zunge eine feuchte Spur zu meinem Hals, wo Du Dich leicht festsaugst. Ich drückte den Kopf noch weiter in den Nacken, stöhne laut auf. Mein Hände krallen sich leicht in Dein kirschrotes Haar, streicheln durch dieses. Ich kann einfach nicht genug von Deinen Liebkosungen bekommen.

 

Langsam streichen Deine Hände immer weiter runter, legst sie schließlich sanft auf meine Hüften. Deine Lippen suchen den Weg zu meiner Brust, nehmen meine Brustwarze zwischen sich. Langsam umspielst Du sie mit der Zunge, knabberst leicht an ihr. Immer öfter dringt ein leises Stöhnen über meine Lippen. Ich bin gefangen in diesem Gefühl. Du scheinst meine Errektion zu bemerken, kommst leicht mit Deinem Arm gegen diese. Ich weiß nicht, ob es Zufall oder Absicht ist, aber das ist mir auch egal. Deine Hand streichelt über meine Hüfte in Richtung meiner Erregung. Deine Lippen liebkosen noch immer meine Brustwarze.

 

Endlich spüre ich deine Hand an meinem Glied. Laut stöhne ich, hebe mein Becken leicht an. Meine Hände krallen sich wieder in Dein kirschrotes Haar, wandern über Deinen Nacken, zu Deinem Rücken, wo sie zur Ruhe kommen. Deine Hand verwöhnt mein Glied weiter, während Deine Lippen sich von meinen Brustwarzen lösen und meine Lippen aufsuchen. Zärtlich und leidenschaftlich küsst Du mich, verwöhnst mich mit Deiner Hand weiter.

 

Langsam und scheu wandert meine Hand über Deine Brust, Deinen Bauch. Ich entlocke dir leise Seufzer. Meine Hand streichelt weiter runter, umfasst Dein Glied. Ich stöhne auf, löse mich dabei wieder von Deinen Lippen. Ich spüre deine freie Hand an meinem Handgelenk, wie sie meine Hand von deinem Glied zieht. Du hältst sie fest, drückst sie leicht und lächelst mich an. „Genieß einfach, Kenken.“, hauchst Du mir ins Ohr und knabberst an diesem.

 

Deine Hand verwöhnt weiter mein Glied, doch kurz vor meinem Höhepunkt, lässt Du von diesem ab. Deine Hand wandert zu meinem Po, massiert diesen kurz. Ich spüre wie Du mit Deinem Finger über meine Öffnung streichelst. Wieder stöhne ich laut auf, kann es nicht mehr erwarten, bis Du mit dem Finger in mich eindringst, doch nichts passiert. Langsam öffne ich meine Augen, sehe Dich an. „Ich möchte mit Dir schlafen“, hauchst Du mir lächelnd entgegen.

 

Ich kann nichts sagen, strahle nur und küsse dich leidenschaftlich. Du scheinst die Antwort verstanden zu haben. Ich spüre Deinen Finger in mich eindringen. Leise stöhne ich auf, bewege mich gegen diesen. Ich habe das Gefühl zu schweben und nach wenigen Augenblicken gesellen sich zu dem ersten auch noch ein zweiter und ein dritter Finger hinzu. Ich bekomme nichts mehr mit, stöhne laut auf und bewege mich weiter. Doch dann ziehst Du Deine Finger zurück. Kurz schmolle ich, werde dann aber auf deinen Schoß gezogen.

 

Leidenschaftlich küsst Du mich, drückst mich dabei langsam runter. Ich stöhne in den Kuss hinein, spüre Dein Glied immer tiefer in mir. Ich merke ein ziehen, eine Träne rinnt über meine Wange. Ich will gerade abbrechen, als Du meinen Punkt triffst. Ich sehe Sterne, spüre nur noch Lust, Glück und Liebe. Ich bewege mich weiter, stöhne immer lauter. Auch Du stöhnst laut auf, krallst Dich in meine Hüfte und kommst kurz darauf in mir zu Deinem Höhepunkt. Du pumpst mein Glied, ich werfe den Kopf in den Nacken und finde mit Deinem Namen auf den Lippen, kurze Zeit nach dir, meine Erlösung.

 

 

Ich lehne mich gegen dich, lege meinen Kopf auf deine Schulter und küsse diese. Langsam lasse ich dich aus mir rausgleiten, seufzte zufrieden auf und sehe Dir in die Augen. „Ich .. liebe dich Ran.“, sage ich leise und lächle Dich glücklich an, streichle Dir vorsichtig über Deine Wange. Du erwiderst mein Lächeln, küsst mich auf die Nasenspitze. „Ich liebe dich auch, Kenken.“, antwortest du leise.

 

Langsam setze ich mich neben dich, lege meinen Kopf wieder auf Deine Schulter und schließe einfach nur die Augen, um den Moment der Zufriedenheit und des Glücks zu genießen. Du legst einen Arm um meine Schultern, schaust mir in die Augen und stockst. „Wir.. sollten raus gehen, Süßer. Deine Lippen sind schon ganz blau“, flüsterst Du leise und ich nicke. Langsam stehen wir gemeinsam auf und steigen aus der Wanne. Dort wickelst du mich in den großen Bademantel und selber wickelst du dir ein Handtuch um die Hüften.

 

Gemeinsam gehen wir in den Wohnraum. „Ich bestelle uns was zu Essen Kenken.“ Du greifst zu dem Telefon und ich höre dich die Bestellung aufgeben. Du weißt genau, was mein Leibgericht ist und bestellst es. Ein Lächeln liegt auf meinen Lippen. Langsam greife ich zur Fernbedienung schalte den Fernseher ein und sehe dieNachrichten. Ich muss leise schmunzeln. „Ach so? ... Ich hab also die Grippe, ja?“, frage ich zwinkernd und Du lachst ebenfalls leise auf. „Es ist die beste Methode die Presse von Dir weg zu halten Ken“, flüsterst Du, trittst hinter mich und umarmst mich.

 

„Schaffst Du es heute abend, Ken?“, fragst Du mich leise und ich nicke wieder lächelnd. „Ich werde auch von dem Koks weg kommen“, murmel ich (leise) und drücke mich an Dich. „Willst Du es denn auch für Dich schaffen?“, höre ich dich leise fragen und ich stocke. Ich kaue auf meiner Unterlippe rum, weiß nicht, was ich antworten soll. „Wenn Du es für dich nicht schaffen willst, hat es alles keinen Sinn Ken. Nur Dein Wille ist entscheidend.“, flüsterst du in mein Ohr und küsste mich auf die Wange.

 

Während ich überlege, gehst Du zur Tür, an der es geklopft hatte. Du nimmst das Essen entgegen, kommst mit diesem zu mir und setzte Dich neben mich. Langsam sehe ich auf und seufze. „Ich ... mach es doch für Dich.“, sage ich leise und senke den Blick. Doch Du schüttelst nur den Kopf. „Ken... Du musst es machen, weil Du von dem Zeug weg kommen willst, nicht weil ich dich darum bitte, damit es Dir besser gehst.“, erklärst Du leise und siehst mir wieder tief in die Augen. „Es ist allein Dein Wille, es zu schaffen. Denn wenn du nicht von dem Zeug weg willst,wirst du es nicht schaffen, auch wenn Du sagst, das Du es für mich tust.“, flüsterst Du und siehst auf deinen Teller.

 

Ich schweige lange, fange langsam an zu essen. Doch nach der Hälfte schiebe ich den Teller wieder weg. „Ja verdammt.. ich will von dem Scheiss weg... weil ich selber merke, das es mich kaputt macht.... aber ich mach es doch nicht nur deswegen. Ich mache es für Dich und für mich . und für die anderen.. für Yohji, Omi, Schuldig, Farf, Nagi, Crawford, für meine Fans..“, schluchze ich auf. „Ich merke doch selber, das es mich zerreisst.“. Ich ziehe die Beine an, schlinge meine Arme um diese und lege meinen Kopf auf die Knie. Ich hab das Gefühl, das sich alles dreht. Es ist alles zu viel für mich.

 

Lange bleibe ich so sitzen, schluchze vor mich hin. Ich höre wie Du Deinen Teller weg stellst, kurz darauf spüre ich einen Arm um meinen Schultern, wie dieser mich langsam zur Seite zieht und schon lehne ich an deiner Brust. „Das wollte ich doch nur hören..“, flüsterst Du in mein Ohr, küsst mich auf die Wange. „Du wirst das schaffen. Das weiß ich.“, versuchst du mir Mut zu machen und ich schluchze wieder leise auf, klammer mich regelrecht an Dich. „Hilf... Hilfst Du mir dabei?“, frage ich leise gegen Deine Brust und Du streichelst mir über den Rücken. „Ich werde Dir immer helfen, Kenken“, antwortest Du auf meine Frage, hebst mein Gesicht leicht an und küsst mich zärtlich.....