tora-chan

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Verrückt, überglücklich und einfach nicht in worte zu fassen!!

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Steh zu deinen Gefühlen!

 

 

Ich liege auf dem Boden, du über mir. Wieder hast Du versucht mich zu berühren, mich zu küssen. Das einzige was mir übrig blieb, war meine Waffe ziehen und sie Dir an den Kopf halten. Wieder einmal! Ich blicke Dir in die Augen, in mir kribbelt alles. Ich will das doch eigentlich gar nicht. Oder vielleicht doch? Zum ersten Mal werde ich unsicher. Meine Hand, mit der ich die Waffe halte, fängt an zu zittern. Du bemerkst es, siehst mich aber einfach nur mit Deinen strahlenden Augen an.

 

Schnell reisse ich mich zusammen, stosse Dich weg. Fast wie in Zeitlupe stehe ich auf, gehe zur Couch. Ich streich mir durch das Haar: Ich kann nicht verstehen, was mit mir los ist. Ich vergrabe mein Gesicht in den Händen, habe die Waffe fallen lassen. Mich wundert es, dass Du schweigst, dass Du nicht zu mir kommst. Irgendwas an dieser Situation ist merkwürdig. Langsam hebe ich meinen Kopf, sehe Dich an und stocke.

 

„Warum schaust Du mich so an?“, frage ich heiser, doch nun lächelst Du. Langsam kommst Du auf mich zu, setzt Dich neben mich. Du bist auf einmal anders. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll, scheinst zurückhaltender zu sein. „Du weinst Taki. Warum?“, fragst du mich. Ich starre Dich einfach nur an. Erst jetzt merke ich die Tränen, die über meine Wangen rinnen. Hektisch wische ich sie fort, doch sie kommen immer wieder. Ich will mich nicht so vor dir zeigen, deswegen springe ich auf und renne in mein Zimmer.

 

Ich knalle die Tür hinter mir zu, lehnte mich an diese und rutsche an ihr schluchzend runter, bleibe zusammengekauert auf dem Boden sitzen. Ich versuche zu verstehen, was mit mir los ist. Wieso wünsche ich mir auf einmal, dass Du mir nach gehst? Warum tust du es diesmal nicht. Sonst machst Du das doch auch immer. Ich habe das Gefühl zu verzweifeln, doch dann zucke ich zusammen. Du hast geklopft! Ich höre Deine stimme, doch ich kann nicht verstehen was Du sagst. Langsam rutsche ich von der Türe weg, höre dann wie Du sie öffnest und das Zimmer betrittst.

 

Stille herscht. Sie scheint Minuten anzuhalten. Doch dann spüre ich ich deine starken Arme. Spüre wie du mich an Dich ziehst. Ich lege meinen Kopf an Deine Brust, beruhige mich, wenn auch nur langsam. Mir ist noch nie aufgefallen, wie gut Du riechst. Ich nehme den Duft tief in mich auf, schließe die Augen und ein Lächeln huscht über meine Lippen. Langsam hebe ich meinen Kopf, sehe Dich lange an und schlagartig wird mir bewusst, was ich immer wollte – DICH! Einfach nur Dich.

 

Ich wollte es nie wahr haben. Immerhin sind wir beide Männer, aber man kann sich gegen Gefühle nicht wehen. Langsam beuge ich mich vor, lege meine Lippen auf die Deinen, doch Du drückst mich nur weg. „Was ist? Das willst Du doch immer.“, sage ich zu Dir, doch Du seufzt nur auf, stehst auf und gehst zur Tür. „Denk lieber noch mal drüber nach Taki. Wenn Du Dir über all das sicher bist, weißt Du wo ich bin. Wenn Du mich lieben solltest, findest Du den Ort“ Mit diesen Worten verlässt Du mein Zimmer und kurz darauf höre ich die Haustüre ins Schloss fallen.

 

Ich schluchze wieder auf, versuche Dich zu verstehen. Doch dann wird es mir klar. Ich habe nur einen Versuch und ich weiß, dass Du mich beobachten wirst. Meine Hand geht zu dem Ohrring. Doch nun bin ich mir sicher. Langsam stehe ich auf, gehe ins Bad und wasche mir das Gesicht. Ich sehe schlecht aus, total verheult. Ich bin es von mir nicht gewöhnt, doch das ist mir jetzt egal. Ich ziehe meinen Mantel an, die Schuhe, schnappe mir dann meine Schlüssel und gehe zu meinem Wagen. Ich setze mich hinein, hole tief luft und starte den Motor, um kurz darauf los zu fahren.

 

 

Ich bin eine Stunde unterwegs, immerhin liegt der Ort am anderen Ende der Stadt. Ich fahre auf den Parkplatz, stelle den Motor ab und steige aus. Nachdem ich den Wagen abgeschlossen habe, gehe ich in den kleinen Waldweg entlang. In der Ferne kann ich den kleinen See schon sehen.

 

Ich gehe weiter. Nervosität macht sich in mir breit, doch ich gehe weiter. Endlich stehe ich am Ufer, doch niemand ist zu sehen. Langsam gehe ich in die Hocke. „Hier hast Du es mir doch vor 4 jahren das erste Mal gesagt. Warum bist Du nicht hier?“ frage ich laut. Es kommt keine Antwort, doch nach einige Minuten, spüre ich Arme, die mich von hinten umfangen. Ruckartig drehe ich mich um und schaue in Deine Augen.

 

„Ich wusste dass Du dich erinnern würdest.“, sagst Du leise. Ich lächle Dich an, hebe meine Hand und streichle vorsichtig über Deine Wange. „Du hast es mir hier zum ersten Mal gesagt Go und nun...“, ich stocke, werde leicht rot, doch es stört mich nicht. Mit großen Augen, siehst Du mich an. Ich hoffe, ich mache nichts falsch. „Go .. ich ... Ich .... ich liebe nur dich. Ich habe Dich immer geliebt“ Meine Stimme ist sehr deutlich, doch auch ein leichtes Zittern ist in ihr zu hören. Lange siehst Du mich einfach nur an. Dein Gesicht strahlt.

 

Ich hebe wieder meine Hand, lege sie an Deine Wange. Vorsichtig beuge ich mich vor, lege meine Lippen auf deine. Dieses Mal erwiderst du den Kuss und ich habe das Gefühl, dass in mir alles verbrennt. Noch nie habe ich mich so wohl gefühlt, so beschützt, wie in diesem Moment. Langsam lösen sich unsere Lippen. Du siehst mir in die Augen und lächelst. „Ich liebe dich auch Taki“, antwortest du mir endlich und ich küsse dich erneut.