tora-chan

Webmiss

Verrückt, überglücklich und einfach nicht in worte zu fassen!!

~*ME*~

Startseite
Gästebuch
Archiv
Me
Bands Live
Konzertberichte
Conventions
countdown


~*Jrock*~

Bands
Pics
Songtexte


~Sammlung~

Jrock DVD
Anime DVD
Meine PVs
CD Sammlung

~*Rotation*~

Download
Past Downloads

~*Sonstiges*~

Fanfictions
Zitate

~* Basteleien *~

Presents
Wallpaper
Avas & Signas
DollZ

~*Links*~

Freunde
Stars
Fanlistings
Link me

Credits

Designer
Host
Gratis bloggen bei
myblog.de

Reita saß in seinem Zimmer, vor seinem PC und spielte ein wenig. Auf Hausaufgaben hatte er noch keine Lust, die konnte er auch später noch machen.
Der Blonde lebte mit seinem Vater allein in einem kleinen Haus. Seine Mutter hatte sie verlassen, als er gerade 6 Jahre alt war. Mit dem Blick auf die Uhr grinste Reita leicht. Sein Vater würde erst in guten 3 Stunden nach Hause kommen und so hatte er noch genug Zeit die anfälligen Schulaufgaben zu erledigen.  
Doch kaum hatte er dies gedacht, hörte er unten die Türe zufallen. „Reita. Komm bitte mal runter“, rief sein Vater nach oben und Angesprochener stockte einen Moment.
Er lies das Spiel einfach weiter laufen und machte sich auf den Weg über die Stufen nach unten ins Wohnzimmer. „Hey Dad. Du bist aber....“, doch dann stockte er auch schon und sah seinen Vater verwundert an. „Setz dich bitte Reita, ich muss mit dir reden“.


„Was ist los Dad?“, besorgt sah er ihm in die Augen und Masafumi seufzte auf. „Ich habe eine neue Stelle bekommen und wir werden von hier weg ziehen müssen“, erklärte er ruhig, was ihm aber gar nicht so leicht fiel, denn er wusste, dass sein Sohn sehr an seinen Freunden und den Hobbys hier hing.
Reita starrte seinen Vater an. „Okay.. guter Witz. Also .. was ist nun?“, fragte er strahlend, doch sein Vater schüttelte nur den Kopf. „Es war kein Witz?“, murmelte er vorsichtig und als er nickte, sprang Reita auf und sah seinen Vater an. „Nein .... ICH WILL HIER NICHT WEG“, schrie er auf, rannte dann nach oben in sein Zimmer und schmiss sich dort auf das Bett. Stumm weinte er vor sich hin, ignorierte seinen Vater, der immer wieder versuchte mit ihm zu reden.

Nach einer guten halben Stunde, griff er zu seinem Telefon und wählte die Nummer von seinem besten Freund.
„Moshi Moshi?“, hörte Reita die Stimme am anderen Ende der Leitung und wieder schluchzte er leise in den Hörer.

„Hey Reita-kun, was ist los?“.
„Ich ... Ich will nicht weg von euch ... Ich will das nicht, Aoi“, schluchzte er weiter und zog die Beine einfach nur an.
„Jetzt beruhig dich doch erstmal und erzähl überhaupt erstmal was los ist, Reita.“
„Ich ... will hier nicht weg... ich .. will dass einfach nicht...“, schluchzte der Blondhaarige und biss sich auf die Unterlippe.
Aoi zog eine Augenbraue hoch und stutzte. „Hey.. hör auf zu weinen, weißt du was... zieh dich an und dann treffen wir uns am Proberaum, okay“, hauchte der Schwarzhaarige leise in den Hörer und Reita nickte, merkte aber schnell, dass dieser das ja nicht sehen konnte und somit stimmte er dann zu.

Nachdem er aufgelegt hatte, stand er auf, ging zu dem Schrank und suchte sich etwas anderes zum Anziehen raus. Er wollte jetzt sicher nicht in seiner Schuluniform rumlaufen. Schnell zog er eine Schwarze Hose heraus, die mit einigen Bändern und Ketten verziert war, dazu ein weißes eng anliegendes Shirt und ein schwarzes Hemd für oben drüber. Als er sich fertig angezogen hatte, stellte sich Reita noch vor den Spiegel, legte etwas von dem Make up auf, machte sich die Haare und nickte seinem Spiegelbild zufrieden zu.

Langsam ging er die Treppen nach unten, stellte sich in die Wohnzimmertür und sah seinen Vater einen Moment an. „Dad... es.. es tut mir leid.“ Hauchte er leise und biss sich auf die Unterlippe. Masafumi sah langsam auf und direkt in das noch immer verweinte Gesicht seines Sohnes.

„Ist schon in Ordnung. Ich kann dich ja verstehen.“, hauchte er leise und betrachtete seinen Sohn noch mal. Er hatte viel Ähnlichkeit mit seiner Mutter und doch wirkte er richtig männlich, auch wenn er sich schminkte. „Lass uns später noch mal drüber reden und nun geh einfach zu deinen Freunden und entspann dich etwas.“ Hauchte er ruhig und Reita lächelte seinen Vater an. Dann tat er etwas, was er schon seit Jahren nicht mehr gemacht hatte. Er ging auf seinen Vater zu und umarmte ihn sanft und herzlich.

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*


Eine halbe stunde später, kam Reita an dem Proberaum an. Er öffnete langsam die Türe und sah Aoi auf der Couch sitzen. „Hey“, sagte der Blonde leise und der andere sah auf, drückte seine Zigarette im Aschenbecher aus und ging auf seinen Freund zu. „Na Du“, hauchte er leise und drückte seinen Freund einfach nur an sich. „Ich habe den anderen gesagt, sie sollen etwas später kommen, damit du in Ruhe über alles Reden kannst“.
Reita sah den Schwarzhaarigen an und strahlte einen Moment lang. „Ich .. danke dir.“, flüsterte er leise und ging mit ihm zu der Couch, wo sie sich gemeinsam drauf nieder ließen.

„So .. Und nun... von ganz von Vorne und in Ruhe“ hauchte Aoi leise und sah seinen besten Freund an, nahm ihn in den Arm und drückte ihn einfach nur.
„Mein ... Vater kam vorhin nach Hause und meinte er hat eine neue Stelle bekommen“.
„Das ist doch super.“, antwortete Aoi ruhig und sah Reita tief in die Augen, legte den Kopf einen Moment schief.
„Eben nicht. Denn dafür müssen wir weg ziehen. Ich weiß nicht genau wohin, aber auf jeden fall sah es so aus, dass es weit weg ist. Der Blick meines Vaters war so traurig.“, hauchte er leise und sah Aoi an, der nun auch ruhig wurde.
“Oh...“, murmelte er leise und Reita senkte den Blick. „Aber.. ich hab doch all meine Freunde und so hier. Ich will nicht weg ... Aoi“, flüsterte er und sah dem Schwarzhaarigen tief in die dunkelbraunen Augen.

„Nun. Du weißt genau, dass ihr es nicht leicht habt, wegen des Geldes und ... dein Vater hat den Job bestimmt nur angenommen, weil er dort mehr verdienen kann, Reita. So musst du das sehen“, hauchte er ruhig und drückte ihn an sich. „Ich will dich auch nicht gehen lassen, aber auch für dich wird es besser sein, wenn dein Vater den Job annehmen kann. So kann er dir deinen Traum finanzieren, verstehst du. Und wenn du deinen Traum verwirklichen willst... später, dann musst du auch von hier weg ziehen“, hauchte er ruhig und drückte Reita weiterhin an sich und streichelte ihm durch die Haare.
„Aber... das.. ist doch dann anders.“
„Wieso? DU bist dann auch weg und hey. Wir haben genug Möglichkeiten uns zu besuchen. Das wird das kleinste Problem sein Reita. Sprich noch mal in ruhe mit deinem Dad darüber, okay?“ hauchte er leise und sah ihm in die Augen.
Der Blonde nickte leicht und umarmte Aoi stürmisch, drückte sich an ihn. „Aber.. wir schreiben uns und telefonieren und so ja.. wir verlieren den Kontakt nicht.. bitte..“, flüsterte er verzweifelt und leicht lächelte der Schwarzhaarige zurück. „Mach dir keinen Sorgen. Wir werden immer in Kontakt bleiben, Kleiner“ hauchte er leise und schloss einen Moment die Augen. Doch kurz darauf ging die Tür auf und Uruha, Kai und Ruki betraten den Proberaum.

„Daaaaaaaaaaaa sind wirrrr... bereit zum Proben“ sagte Uruha strahlend und Reita musste leise lachen, sah Aoi an, dieser nickte. Beide wussten, dass es erstmal unter ihnen blieb und so fingen sie gemeinsam an zu Proben. Reita lies sich einfach fallen, spielte seinen Bass so gut wie schon lange nicht mehr und es tat gut, sich einfach frei zu spielen. So konnte er nachher viel besser mit seinem Vater reden, seine Gefühle und Gedanken einordnen.